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"Wir freuen uns auf die Schule"

 

Reisbach. (mb) 44 Paar neugieriger Kinderaugen blickten sich gestern in der Aula der Grundschule Reisbach um. Sie gehören den Erstklässlern, die mit einer kleinen Feier an der Reisbacher Grundschule empfangen wurden.


Extra für sie waren Sitzbänke aufgestellt und an der Wand bildeten die Buchstaben vor buntem Hintergrund die Worte „Herzlich willkommen“. Wer so nett empfangen wird, musste sich gleich wohl fühlen. Konrektorin Sandra Schütz begrüßte die Buben und Mädchen, die neben den neuen Schulranzen auch je eine große Schultüte mitbrachten, im Beisein der beiden Lehrerinnen Sabine Loibl, 1a und Birgit Ramsauer, 1b. „Ab heute seid ihr Schulkinder“. Jeder sei sicher aufgeregt, weil es jetzt endlich los gehe. Auch die Zweitklässler begrüßten die „Neuen“ musikalisch und sangen fröhlich „Alle Kinder lernen lesen“, wobei es u.a. hieß „Hallo Kinder, jetzt geht’s los.“ 
Schulkinder werden sie neun, zehn oder vielleicht sogar 13 Jahre bleiben, stellte die Konrektorin fest. Sie gehören nun zur großen Schulfamilie, worüber man sich freue. Die Schule mache wirklich Spaß und alle werden viel erleben. Sandra Schütz hatte einige Wünsche für die Kinder, wobei sie hofft, dass sie viel Eifer und Fleiß bei den schulischen Aufgaben haben. Es gelte, nicht so schnell aufzugeben, auch wenn mal etwas nicht klappt. Spaß und Freude sollen nicht fehlen, schließlich sei man hier, um zu leben und nicht nur zum Lernen. Dann erzählte sie die Geschichte vom Löwen Leo, der ebenfalls seinen ersten Schultag hatte und ziemlich aufgeregt und ängstlich war, wobei er merkte, dass das gar nicht nötig war. Schnell stellten die Tiere fest, dass jeder etwas anderes besonders gut kann. Auch alle neuen Schüler können etwas besonders gut. Man freue sich, gemeinsam mit ihnen herauszufinden, was das sei. Die Eltern können ebenfalls ihren Beitrag zum guten Gelingen des Startes leisten. Deshalb bat Sandra Schütz die Erwachsenen, die Erstklässler bei der neuen Zeiteinteilung zu unterstützen, ihnen Raum für die Hausaufgaben einzuplanen und diese zu begleiten, aber auch freie Zeit zum Faulenzen brauche es. „Geben Sie ihrem Kind Geborgenheit, Sicherheit und Anerkennung.“ Der Schulalltag könne am Besten gelingen, wenn Eltern und Lehrkräfte auf jede Weise zusammenarbeiten.
Dann war es endlich so weit und die Buben und Mädchen durften ihre neuen Klassenzimmer und Lehrerinnen kennen lernen. Dabei waren zunächst auch die Eltern mit dabei. Als diese später den Raum verließen, waren sie vom Elternbeirat ins Eltern-Café eingeladen, um bei entsprechender Bewirtung die Zeit zu überbrücken.
Zunächst begrüßten jedoch die Klassenlehrerinnen die Kinder. Während die Schule für alle einen Bleistift als Geschenk bereit hielt, gab es von ihnen persönlich kleine süße Aufmerksamkeiten in Form eines Glückskäfers bzw. einer kleinen Schultüte, in der auch noch ein Radiergummi Platz fand und eines Willkommensgrußes. An der Tafel waren die Namenskärtchen vorbereitet, die sich die Kinder holen durften. Zahlen wurden bereits entsprechenden Abbildungen zugeordnet und die Erstklässler lernten schon einen kleinen Text „lesen“. In der Klasse 1b wurde zusätzlich Klassenmaskottchen Fredo aus der Schultüte geholt. Darüber hinaus durften die Buben und Mädchen hier ein Geburtstagsständchen für ein Kind singen. Auch Hausaufgabe wurde aufgegeben. So griffen die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag zu Buntstiften, um ihre Schultüten zu malen, wobei die Bilder nun das Klassenzimmer zieren.
Insgesamt zählt die Grundschule Reisbach mit Außenstelle Oberhausen 67 ABC-Schützen, aufgeteilt in drei Klassen. Die Klasse 1a besuchen 23 Kinder (zehn Jungen und 13 Mädchen), die Klasse 1b 21 Kinder (14 Jungen und sieben Mädchen) und die Klasse 1c in Oberhausen 23 Kinder (zwölf Jungen und elf Mädchen).
 

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