Bustraining

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Oberhausen. Am Mittwoch stand die Verkehrserziehung auf dem Stundenplan der Klassen 1c und 2c. Ziel dieses praktischen Anschauungsunterrichts ist es, die jungen Schülerinnen und Schüler vor allem für die Gefahren rund ums Busfahren, aber auch in zweiter Linie im Straßenverkehr generell zu sensibilisieren.

Dazu nahm sich Verkehrserzieher Josef Beer Zeit, der gemeinsam mit Busfahrer Günther vom Busunternehmen Mückenhausen am Vormittag vor Ort war, um jede Klasse einzeln zu unterrichten. Dabei blickte man zunächst auf das richtige Verhalten, bevor der Bus kommt. Hier sollten sich alle Kinder hinter der markierten Linie anstellen und vor allem aufpassen, wenn der Bus einfährt. Beim Einsteigen darf die Schultasche nicht auf dem Rücken getragen werden, um andere Kinder nicht zu gefährden. Sie ist in die Hand zu nehmen. Es gilt, auf dem Platz sitzen zu bleiben und sich anzuschnallen. Wer aussteigen möchte, darf erst aufstehen, wenn der Bus bereits steht. Anschließend gilt wieder, hinter der Buslinie zu warten, bis der Bus weg gefahren ist. Erst dann kann die Straße überquert werden.
Damit die Kinder erlebten, wie viel der Fahrer von ihnen sieht, wenn sie vor dem Bus über die Straße laufen, wurde die Gegebenheit nachgestellt und tatsächlich sah das Kind auf dem Fahrersitz den Schüler nicht, wenn er sich unmittelbar vor dem Fahrzeug befindet. Werden diese Regeln eingehalten ist die Unfallgefahr minimiert.
Aber auch sonst gab es wertvolle Hinweise zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr. Beim Überqueren der Straße gilt es, rechts, links und rechts zu schauen und dann zügigen Schrittes auf dem kürzesten Weg auf die andere Seite zu wechseln. Wer läuft, gerät in Gefahr zu stolpern. Zudem wurden die Buben und Mädchen dafür sensibilisiert, beim Radfahren unbedingt einen Helm zu tragen und auch Mama und Papa dazu anzuhalten. Auch ist es wichtig, dass der Nachwuchs im Auto auf dem Kindersitz Platz nimmt und angeschnallt ist.
Diese Praxisstunde wurde im heurigen Schuljahr eingeführt und soll nun zum festen Bestandteil für die ersten und zweiten Klassen werden. Dabei waren die Schülerinnen und Schüler jedoch nicht ganz unvorbereitet, nachdem gleich zu Beginn des Schuljahres die Verkehrserziehung seitens der Klassenlehrerinnen vorgenommen wurde. Bereits tags zuvor war Josef Beer an der Grundschule Reisbach vor Ort. Um das Thema zu vertiefen, erhielten die Kinder Malbücher, in denen das Erlernte nochmals kindgerecht aufgearbeitet ist.