Schöne Weihnachtsfeier

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Reisbach. Ein vielseitiges Programm erwartete die rund 700 Gäste der Weihnachtsfeier der Grundschule Reisbach/Oberhausen. Dazu konnte Rektorin Claudia Richwald in der bestens gefüllten Doppelsporthalle alle herzlich begrüßen, namentlich ersten Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner, den Vorsitzenden des Fördervereins Hans Hübner, den ehemaligen Rektor Hans Sextl, die Mitarbeiterinnen der Mittagsbetreuung mit Leiterin Christine Leigraf sowie den derzeitigen Elternbeirat. Sie freute sich, dass so viele Zeit gefunden haben, um den Darbietungen der Kinder zu folgen. Diese haben ausgiebig geprobt und fleißig einstudiert und wollen ein Stück Weihnachtsstimmung aufkommen lassen.
Die Weihnachtsmäuse der Klasse 2a eröffneten das Programm. Die Mäuse sind bereit für die Weihnachtszeit und freuen sich auf den Kekseschmaus, aber „trippe trippe trapp trapp trapp pssst“.


Dass es bis Weihnachten nicht mehr weit ist, besangen die Kinder der drei ersten Klassen. Von Nikolaus, eingepackten Geschenken bis frisch gebackenen Plätzchen und Schnee – die dicken roten Kerzen zeigen es deutlich an. Flöten gehören zur Adventszeit so wie brennende Kerzen und wie stimmungsvoll dies sein kann, zeigten die Flötenkinder aus Oberhausen mit der wunderschönen Darbietung von „Amicitia“. Die Kerze, die die angezündet werden will und das Streichholz, das Argumente für das Anzünden lieferte, beschäftigte die Klasse 2c im Singspiel „Mache Dich auf und werde Licht“. Mit der Kerze werde das Leben heller und strahlender und man könne das Licht im Herzen weitertragen. Immer mehr Flammen waren am Ende auf der Bühne zu sehen, wobei sich die Kinder als Solisten toll einbrachten.
Während die Klasse 4b das Lied „Kleiner grüner Kranz“ besang, tanzte die Klasse 3c dazu. Mit der ersten Kerze fange man zu singen, mit der zweiten zu träumen, mit der dritten zu fragen und mit der vierten Kerze zu strahlen an, was die Sänger und Tänzer eindrucksvoll vorführten. Besang der Chor der zweiten Klassen die Hirten auf der Weide, so stellte die Klasse 3a im Sprechstück nachdenklich die Geschehnisse auf dem Hirtenfeld dar. Die Menschen haben die Botschaft der Engel nicht verstanden, es kriselt überall auf der Welt, der Stern solle die Hirten und Menschen führen. „Frieden ist gut, streiten ist schlecht, Kriege und Morde sind nicht recht“. Solle man die Friedensbotschaft per SMS senden oder im Internet? Doch nur vom Lesen allein werden die Herzen nicht weit. Man müsse erst den Server finden, der Frieden bringe. Und mit dem Lied „Heast as net“ vom Chor der dritten und vierten Klassen besang man das Gesehene nochmals.
Zum Winterfest der Klasse 2b waren alle eingeladen, vom Reh, Hase, Bär bis hin zum Schneemann – jeder macht mit beim großen Fest. Die Klasse 4b hatte selbst gedichtet, schließlich wolle man das Allerbeste zeigen. Lustig und nicht langweilig solle es sein, auf Weihnachten einstimmen und besinnlich sein. Doch es gebe Geschenke in der Welt, die für alle gleich sind und mit denen man viel mehr bewegen und gewinnen könne. Und so brachten sie lustige und besinnliche Weihnachtswünsche in Russisch, Spanisch, Französisch, Polnisch, Rumänisch, Spanisch, Englisch und vielen weiteren Sprachen dar. Zudem verteilten sie gebackene Kekse und Wünsche in Spruchform an die Zuschauer.
Der Chor aus Oberhausen besang „Äpfel, Nuss und Mandelkern“, die alle gerne mögen und die Klasse 4c sang „Auf werde hell“ und versicherte damit, dass Gott nah ist. Bei diesem großen Gemeinschaftsprojekt „Weihnachtsfeier an der Grundschule“ zeigten alle Kinder ihr Können, nicht nur im Gesang, sondern auch an Flöte und anderen Instrumenten.
Der Elternbeirat mit Vorsitzender Erika Mooser Versorgte die Besucher vor, aber auch nach den Aufführungen mit Kuchen und Kaffee. Rektorin Claudia Richwald dankte dem Elternbeirat für das gezeigte Engagement während des gesamten Jahres und durfte stellvertretend dafür an die Vorsitzende Präsent überreichen. Ebenfalls ein Präsent gab es für die Mittagsbetreuung, die einen sehr wertvollen Beitrag zur Schulfamilie leisten und an Fördervereinsvorsitzenden Hans Hübner für die stets wohlwollende Unterstützung. Nicht vergessen wolle man das Hausmeisterehepaar und die Gemeinde, für die Unterstützung während des Jahres und auch speziell bei den Veranstaltungen. Zum Gelingen der Weihnachtsfeier brauchte es auch entsprechende Technikutensilien, die Thomas Mandl ehrenamtlich zur Verfügung stellte und aufbaute.
Mit „Noel“ ließ der Lehrerchor nochmals besinnliche Stimmung aufkommen und leitete über zum geselligen Teil.  Doch zuvor wünschte die Rektorin im Namen aller Lehrkräfte „frohe, weiße, ruhige, friedliche, behagliche, glückliche, entspannte, himmlische, zauberhafte und wundervolle Weihnachten“.

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