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Sportwettbewerb

Reisbach. (ob) „Verdächtig“ ruhig war es am Montag in den
Grundschulgebäuden in Reisbach und Oberhausen. Denn die Kinder waren
nicht in den Klassenzimmern, sondern auf dem Sportgelände in Reisbach in
der Mission, möglichst viele Punkte zu sammeln und so beim
Sportwettbewerb möglichst gut abzuschneiden.


Die Witterungsbedingungen waren ideal und die Vorbereitungen für den
Vormittag alle getroffen, als sich Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und
Helfer am Morgen zur Eröffnung versammelten und von Rektorin Claudia
Richwald begrüßt wurden. Sie dankte den beiden Sportbeauftragten Maria
Konrad und Birgit Ramsauer für die Organisation und Leitung des Tages,
aber auch allen Helfern. So stellten sich eine Reihe von Eltern und
Großeltern zur Verfügung. Ebenso war besonders erfreulich, dass sich
Schülerinnen und Schüler der Maximus-von-Imhof-Mittelschule bereit
stellten und mit dazu halfen. Sie wünschte allen faire Wettkämpfe und
hoffte, dass man von Verletzungen verschont bleiben möge.
Anschließend wurden die Stationen eröffnet und ehe es los ging, wärmten
sich die Kinder der Sportart entsprechend auf. Die Klassenlehrer führten
die Teilnehmer zu den einzelnen Wettbewerben, wo die Helfer für einen
zügigen und reibungslosen Ablauf sorgten. Dabei stand zwar der
sportliche Ehrgeiz im Vordergrund, der Spaß an der Bewegung kam aber
auch nicht zu kurz, nachdem man unterschiedliche Stationen aufbaute. Da
gab es die Möglichkeit, sich drei Mal beim Werfen mit dem Heuler zu
probieren, wobei die Einteilung in Zonen erfolgte. Auch beim Weitsprung
in die Sandgrube wurde nach Zonen gemessen. Wie beim Werfen flossen zwei
Versuche in die Wertung. Schnell, schnell über die Bananenkisten, die
über eine Laufstrecke verteilt waren und im Spurt wieder zurück. Hier
zählte die Zeit. Beim Orientierungslauf ging's hingegen um Ausdauer.
Während die Klassen eins und zwei drei Minuten lang den Parcours zu
bewältigen hatten, wurden von den Dritt- und Viertklässlern fünf Minuten
gefordert. Für jede absolvierte Runde durfte ein Stöckchen gesammelt
werden, je mehr der Behälter zum Schluss vorzuweisen hatten, um so
besser. Eine Gaudi war das Sackhüpfen entlang der vorgegebenen Strecke
und wieder zurück. Wer gerade nicht mit den Wettbewerben beschäftigt
war, nutzte im Pausenhof die Spielmöglichkeiten. Ringwerfen, Eierlauf,
Fresbeescheibe und Spiel- und Spaßstationen konnten hier ohne Zeitruck
gemeistert werden.
Am Ende des Vormittages meldete sich die Schulleiterin nochmals zu Wort.
Sie dankte allen für ihren Einsatz und durfte den Helfern kleine
Aufmerksamkeiten übergeben. Für die Kinder gibt es je nach Punktzahl
Teilnehmer- und Siegerurkunden. Die besonders sportlichen Buben und
Mädchen, die sich eine Ehrenurkunde erkämpften, werden diese zu einem
späteren Zeitpunkt offiziell überreicht bekommen.

Wie alljährlich wird der Sportwettbewerb auf Kreisebene weitergeführt.
Insgesamt 16 Kinder vertreten ihre Schule beim Kreisentscheid, der am
17. Juli in Mengkofen stattfindet. Die jeweils vier besten Buben und
Mädchen aus den 3. und 4. Klassen gehen hier nochmals an den Start.

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