Sportfest an unserer Grundschule

 

Bei strahlendem Sonnenschein ging es in die Sandgrube hinein und über Bananenkisten hinweg, denn wir führten unser jährliches Sportfest durch. Dabei handelt es sich nicht um Bundesjugendspiele im herkömmlichen Sinne, sondern um einen Sportwettbewerb, der vom neuen Lehrplan so vorgesehen ist. Die Schülerinnen und Schüler beider Schulstandorte fanden sich dazu auf dem Schulsportplatz in Reisbach ein. Unterstützung fanden die Lehrkräfte bei der Durchführung des Wettbewerbes durch zahlreiche Eltern, durch Achtklässler der Maximus-von-Imhof-Mittelschule sowie weiterer ehrenamtlicher Kräfte.


Den ganzen Vormittag über gaben die Buben und Mädchen in den verschiedenen Disziplinen ihr Bestes und sammelten fleißig Punkte. Und nachdem es die Sonne schon fast zu gut meinte, haben die beiden Hauptorganisatorinnen Birgit Ramsauer und Maria Konrad kurzerhand ein „verkürztes Hitzeprogramm“ ausgearbeitet. Außerdem waren viele „Wasserstationen“ zum Planschen und Abkühlen aufgebaut und die Schülerinnen und Schüler verbrachten die Wartezeiten im Schatten.
Der Wettkampf setzte sich aus den Disziplinen Weitsprung, Orientierungslauf, Bananenkistenrennen, Sackhüpfen und dem Weitwurf mit Heulern zusammen. Beim Weitsprung ging es um Zonen, die mit Gummis abgespannt waren. Der Orientierungslauf umfasste eine kleine Runde am Fußballplatz, die ersten und zweiten Klassen liefen zwei Minuten, die dritten und vierten Klassen drei Minuten. Dabei wurden die Runden gezählt und so konnte man je nach Rundenzahl Punkte sammeln. Beim Bananenkistenrennen ging ein Sprint über Bananenkisten hinweg, dann an einer Wendemarke kehrt und geradeaus wieder zurück. Das Sackhüpfen erklärt sich von selbst, war aber die spaßigste Disziplin von allen und auch hier gaben die jungen Sportler alles. Beim Weitwurf waren ebenfalls Zonen abgespannt und mit sogenannten Heulern (Bälle mit Schweif) sollte möglichst weit geworfen werden. Bei jeder Disziplin konnten bis zu 5 Punkte gesammelt werden, die höchste zu erreichende Punktzahl war somit 25.
Die Auswertung erfolgt nun im Nachgang, ebenso die Verteilung der verschiedenen Urkunden. Sicher ist, dass neben dem sportlichen Aspekt vor allem der Spaßfaktor ganz weit vorne stand. Konrektorin Sandra Schütz dankte am Ende nicht nur den Teilnehmern für ihr sportliches Engagement, sondern auch allen Helfern, die vorbereitet oder auch an diesem Tag geholfen haben. Und obwohl es wahrlich ein „heißer Wettkampf“ war, alle hatten großen Spaß daran und waren voll motiviert bei der Sache.