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Lernwerkstatt eröffnet

Seit kurzem ist die Lernwerkstatt an der Grundschule Reisbach in Betrieb und begehrt bei den Schülerinnen und Schülern. Mit der Vorstellung dieses etwas anderen Schulraumes durch die Klasse 3a mit Klassenlehrerin Andrea Gassner und Rektorin Claudia Richwald erfolgte am Mittwoch der offizielle Start. Dabei zeigten die Mütter großes Interesse an der neu gewonnenen Einrichtung. Nach und nach werden alle Klassen die Eltern einladen, um im Rahmen einer Unterrichtsstunde die Beschäftigung mit den Materialien und den Laptops zu zeigen.


Auch 1. Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner kam vorbei, um sich ein Bild zu machen. Letztlich konnte die Umsetzung dank der Bereitschaft des Marktes Reisbach realisiert werden, aus dem kommunalen Säckel dafür rund 9.500 Euro bereit zu stellen. Neben Laptops für 16 Kinder erwarb man verschiedene Lernmaterialien und Tische. Unterstützung erfuhr die Grundschule zudem vom Elternbeirat und vom Förderverein durch finanzielle Zuwendungen.
Die Installation dieses Raumes war ein Wunsch des Lehrerkollegiums. Nachdem ein Klassenzimmer im zweiten Stock leer stand, konnte er hierfür verwendet werden. Die Lehrkräfte Birgit Ramsauer, Daniela Mandl, Beate Hafeneder und Martina Anzenhofer brachten sich bei der Organisation und dem Aufbau tatkräftig ein. Mittelschullehrer Alfons Grad unterstützte die Grundschule in Sachen Computer. Nun wird Zug um Zug der regelmäßige Besuch der Lernwerkstatt für alle Klassen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 aufgebaut. Ausgestattet ist sie für die Fächer Mathematik, Heimat- und Sachkunde, Deutsch, Deutsch als Zweitsprache und Englisch. Hier ist Teamarbeit angesagt, wobei die Lehrkraft jeweils die Gruppen einteilt, die sich an einem Tisch mit einer unterrichtsbezogenen Aufgabe beschäftigen, ehe nach zehn Minuten rotiert wird. So geht das Lernen spielerisch vonstatten. Die Kinder haben die Möglichkeit, selbsttätig und selbständig intensiv am Computer zu arbeiten, wobei die Buben und Mädchen mit den speziellen Arbeitsprogrammen auch sofort Rückmeldung bekommen, ob ihr Ergebnis richtig oder falsch ist. Zusätzlich kann ein Beamter zum Einsatz kommen. Bei allen weiteren Bereichen stehen unterrichtsbezogen andere Lernutensilien bereit, wobei natürlich Ergänzungen immer wieder möglich sind. Der Unterricht läuft wie beim Stationentraining ab, ist lehrplanbezogen und für alle Jahrgangsstufen geeignet.
Schon jetzt lässt sich feststellen, dass diese Art zu lernen von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen wird. Die Kinder vom Außenstandort Oberhausen kommen ebenfalls regelmäßig mit dem Bus, um hier zu arbeiten. Zudem haben sie auch eine kleinere Ausstattung vor Ort und können sich nach Bedarf aus Reisbach verschiedene Elemente ausleihen.

 

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